Connect with us

Computer & Technik

Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen

Razer zeigt auf der CES 2020 seinen Eracing-Simulator, den Prototyp eines Rennspielsimulators.

Das Gerät ist nach dem zusätzlichen Simulator benannt: Es ist mehr als ein Gaming-Stuhl mit einem Lenkrad vorne, aber es soll das Spiel spielen von Rennen auf die realistischste Art und Weise möglich.Der Eracing Simulator von Razer

Golem.de hat den Stuhl getestet und wir müssen zugeben, dass wir nach drei Runden auf der Strecke ziemlich erschöpft waren.

Der Eracing Simulator besteht aus einem Rennsitz, einem Carbonlenkrad mit frei programmierbaren Tasten, drei Pedalen und einem 128-Zoll-Bildschirm, der an einem soliden Metallrahmen befestigt ist.

Spielinhalte werden auf dem Bildschirm mit zwei Full HD-Projektoren projiziert, die am Rahmen hinter dem Player angebracht sind.

Wir spielen Project Cars, für die der Eracing Simulator optimiert ist.

Der Stuhl steht auf einer motorisierten Plattform, die hinten von zwei Motoren auf und ab bewegt werden kann.

Die Fahrdynamik sollte übertragen werden, indem der Stuhl in Kurven zur Seite gekippt oder beim Bremsen das gesamte Heck nach oben gedrückt wird.

Das funktioniert in der Praxis sehr gut: Beim Fahren haben wir das Gefühl, die unterschiedlichen Bewegungen zu spüren.

Realistisches Verhalten

Das geht über das bloße Lehnen hinaus: Mit präzisen Vibrationen spüren wir die Spannungen, die auf das Auto einwirken, wenn wir zum Beispiel zu spät und abrupt vor einer Kurve bremsen.

Wenn der hintere Teil etwas bricht, bemerken wir es auch.

Der Druck wird durch den intelligenten Einsatz der Gurte unterstützt.
In Razers Eracing Simulator verwenden die Spieler ein Renngurtsystem, das neben dem Gürtel auch zwei Schultergurte aufweist.

Diese werden auf der Hauptplatine des Systems und nicht auf dem mobilen Stuhl selbst festgezogen und verankert.

Dies bedeutet, dass sich die Gurte verspannen, wenn sich der Stuhl bewegt, beispielsweise wenn wir bremsen. Dies verstärkt die Illusion von G-Kräften und funktioniert sehr gut.

Das Sichtfeld ist mit 202 Grad viel größer als auf einem Monitor.

Wir können nicht nur auf die Straße schauen, sondern auch Teile der Seitenfenster sehen. Dies führt zu einem stärkeren Eintauchen. Die Tatsache, dass das Bild auf eine Leinwand projiziert wird, kann in bestimmten Situationen nachteilig sein:

Beispielsweise muss die Umgebungsbeleuchtung entsprechend ausgeschaltet werden. Dies war bei der CES nicht der Fall, was zu einem etwas flachen und kontrastarmen Bild führte.

Der Rennstuhl unterstützt uns gut beim Fahren, ist aber nicht unbequem. Die Pedale und das Lenkrad sind nicht einfach wie ein Rennwagen zu bewegen.

Es ist ein gewisser Aufwand erforderlich, um das virtuelle Fahrzeug entlang der Route zu lenken.

Das bedeutet, dass wir nach gut fünf Minuten den Simulator verlassen, aber das ist natürlich für den Tauchgang notwendig.

In unserem Fall kommt der Ton von vier Boxen, die sich vor uns hinter dem Bildschirm befinden.

Die Lautsprecher sind nicht direkt in den Simulator integriert, was eine gewisse Freiheit bei der Wahl ihrer Anzahl bietet. Surround Sound ist auch mit den entsprechenden Lautsprechern möglich.

Fazit

Razers Eracing Simulator ist ein beeindruckender Rennsimulator, der dank der eingebauten Motoren und des weiten Sichtfelds ein Autorennen überzeugend reproduziert.

Sie führen uns in die Kurve, während wir fahren, wir spüren die Bremskraft und das Geräusch des Motors umgibt uns.

Besonders Razer hat gute Arbeit mit den Gurten geleistet: Da sie sich bei bestimmten Manövern wieder festziehen und lockern, haben wir das Gefühl, dass G-Kräfte wirklich auf uns einwirken, was natürlich nicht wirklich der Fall ist.

Langfristig ist das Fahren jedoch anstrengend.

Leider ist der Eracing Simulator nicht für den Heimgebrauch konzipiert: Razer hat das Gerät entwickelt, um elektronischen Sportgeräten eine Trainingsmöglichkeit zu bieten.

Der Hersteller plant, den Simulator auch bei Turnieren einzusetzen. Im Allgemeinen wäre die Konstruktion zu groß für das Haus.

Click to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *