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Computer & Technik

VR-Probefahrt: In einem Roboterauto gegen die Wand

Das autonom fahrende Auto als Wohlfühloase: Das sollte das Audi AI conceptual car:

ME bieten. Bei einem Kurztrip auf der CES in Las Vegas geht es aber nicht ohne Unfall: Das Elektroauto prallt auf dem Testgelände gegen eine Wand.

Der Anfang ist vielversprechend: Die Bedienkonzepte durch Eye Tracking und Remote Touch, die Audi zu Beginn der automatisierten Fahrt vorstellt, wirken ausgereift.VR-Testfahrt: Im Robo-Auto gegen die Wand

Im autonomen Fahrmodus fahren das Lenkrad und die Pedale des AI: ME ein und lassen viel Platz auf der Fahrer- und Beifahrerseite.

Eine Art Ottomane lädt den Passagier ein, sich in das futuristische Interieur zu legen, während der AI: ME auf der Teststrecke gleitet.

Innovative Bedienkonzepte

Sie werden keine klassische Steuerung finden. Fast alles wird über einen OLED-Bildschirm gesteuert, der sich über die gesamte Breite der Windschutzscheibe erstreckt, und zwar durch Blickverfolgung.

Menüs können durch Augenkontakt ausgewählt und dann mehr Ebenen freigegeben werden. Die Eingaben werden durch berührungsempfindliche Felder an der Türschwelle bestätigt.

Jeweils eine Infrarotkamera für Fahrer und Beifahrer analysiert die Muskelbewegungen unter den Augen und muss daher die genaue Blickrichtung erkennen.

Bei der Probefahrt funktioniert dies gut auf dem Fahrersitz, es tritt ein Ruck auf dem Beifahrersitz auf, insbesondere wenn Sie Ihren Kopf nicht auf der Kopfstütze ruhen lassen.

Dank der virtuellen Realität soll das Auto zur Wohlfühloase werden. Wie der Holoride VR auf dem Rücksitz der CES 2019 verwendet Audi VR-Brillen für AI:

ME, um Passagiere zu unterhalten und sie beispielsweise in spektakulären Berglandschaften zu entführen, während Sie im Stau stehen.

Anders als beim VR auf dem Rücksitz kann bei der autonomen Fahr-KI auch der Beifahrer in der ersten Reihe in virtuelle Welten entkommen.

Dazu wertet die Technologie die Sensor- und Navigationsdaten des Fahrzeugs in Echtzeit aus und integriert sie in die Welt der virtuellen Realität:

Richtung und Beschleunigung wirken sich direkt auf den angezeigten Inhalt aus. Während der Probefahrt haben wir keine Verspätung bemerkt.

Wir gleiten entspannt durch abgelegene Waldlandschaften und bekommen nichts von der Hektik von Las Vegas mit, bis es abstürzt.

Gegen die Wand

Trotz der kontrollierten Bedingungen in einem Kurs, der mit einer Art QR-Code gekennzeichnet ist, reichen die blendende Sonne und ein schwaches GPS-Signal aus, um das System so zu verwirren, dass die Reise zumindest in einer ersten Analyse in einer Wand endet.

Audi Techniker führen die Unfallform aufgrund dieser Umstände. Wahrscheinlich spiegelte einer der QR-Codes die Sonne wider und machte sie für die Kameras unleserlich.

Eine Kurve mit etwas mehr als dem Schritttempo wird zum Fluch des Autos auf der markierten Strecke: Schlagen Sie mit dem rechten Kotflügel gegen eine Wand.

Laut Audi ist der AI: ME für das autonome Fahren bis Stufe 4 gerüstet. Laut einem Audi-Sprecher ist das Ausstellungsauto mit Sensoren aus der nahen Serie ausgestattet, es fehlen jedoch wichtige Redundanzen, wie sie in einem Serienfahrzeug zum Einsatz kommen würden für den Verkehr auf der Straße.

Das konzeptionelle Fahrzeug fühlt sich weltweit nicht wie ein konventionelles Fahrzeug an und nimmt aufgrund seiner geringen Anzahl von Sensoren und seines Redundanzgrades im Vergleich zu einem Serienfahrzeug weniger von seiner Umgebung wahr.

Es basiert auf Kameras und Bildmarkierungen, die an der Route angebracht sind und deren grundlegende Funktionalität mit QR-Codes vergleichbar ist.

Ein Sprecher sagt, dass ein ähnlicher Unfall mit einem autonomen Fahrzeug mit Serienausstattung unmöglich ist.

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