Connect with us

Computer & Technik

Bit-Rauschen: Amazon-Server-CPU-Angriff, Intel-Implementierungsprobleme

Jetzt beginnt der Kampf um Rechenzentren: Die Amazon AWS-Cloud-Abteilung startet die ersten Server mit dem ARM Graviton2-Prozessor.

Dieser Rennwagen hatte letztes Jahr wenig mit Gravitons Testball gemein, wurde aber konsequent als Gegner von Intel Xeon gebaut.Bitrauschen: Server-CPU-Attacke von Amazon

Graviton2 hat mehr Kerne als jedes andere Xeon, was 64 bedeutet, wie AMD Epyc 7002 “Rome”.

AWS plant, Instanzen in der Cloud mit bis zu 512 GB RAM in Graviton2 zu hosten.

In einigen Anwendungen sollen sie bis zu 40 Prozent schneller als Intel Xeons “M5” -Instanzen und gleichzeitig 20 Prozent billiger sein.

Laut Analyst Patrick Moorhead sind die 64 Graviton2-Kerne über eine Mesh-Verbindung mit jeweils 1 MByte L2-Cache und 32 MByte gemeinsam genutztem L3-Cache verbunden.

Es stehen acht Speicherkanäle (DDR4-3200) und 64 PCIe 4.0-Lanes zur Verfügung. Die CPU-Kerne verarbeiten auch Int8- und FP16-Datenformate für schnelle AI-Algorithmen.

Der Speichercontroller verschlüsselt Standard-RAM mit AES-256.

ARM-Regalkern
Amazon AWS
Der von Amazon selbst hergestellte Graviton2-Prozessor mit 64 ARM-Kernen verkratzt Intels Xeon-Überlegenheit auf Cloud-Servern.
(Bild: Amazon AWS)
Die 2015 in Israel erworbene Amazon Annapurna Labs-Sparte half bei der Entwicklung des 7-Nanometer-Chips mit rund 30 Milliarden Transistoren auf der Basis des ARM Neoverse N1-Referenzdesigns.

Daher handelt es sich nicht um einen komplexen, speziell optimierten Kern, sondern um einsatzbereite ARM-Kerne.

Graviton2 sollte nicht nur die Gewinne von Intel Xeon senken, sondern auch die wenigen verbleibenden Unternehmen mit Wasser versorgen, die ARM-Serverprozessoren entwickeln.

Wie viel CPU bleibt für ein Cavium ThunderX3 oder Ampere eMag übrig, wenn Cloud-Giganten wie Amazon, Google, Facebook oder Microsoft ARM-basierte Prozessoren entwickeln?

Im Übrigen kündigte Amazon auch die ersten Inf1-Instanzen von Elastic Cloud (EC2) an, dass der “Inferentia” -Prozessor den internen Ofen für AI-Inferenz starten wird.

Der Kunde droht die Bestellung
Graviton2 könnte harte Zeiten für Intel einläuten, da Intel mehr als die Hälfte aller Xeons an große Cloud-Rechenzentren wie Amazon AWS verkauft.

Bisher hatte Intel jedoch sehr unterschiedliche Schwierigkeiten, d. H. Sehr wenige Prozessoren.

Nachdem der Hauptkunde von Intel, Dell, seine Lieferanten mit sehr klaren Worten über die Lieferprobleme kritisiert hatte, die das mögliche Wachstum bremsten, schrieb Intel ein weiteres Entschuldigungsschreiben.

Bob Swan, CEO von Intel, sagte Analysten der Grossbank der Credit Suisse Bank daher in Textform, dass die starke Nachfrage im Jahr 2019 ebenfalls unterschätzt wurde.

Bereits in den Jahren 2018 und 2019 wurde über 1 Milliarde US-Dollar in zusätzliche Bereitstellungskapazitäten investiert, was nun fast 50 Prozent mehr sein dürfte als Anfang 2018 erwartet.

Es reicht jedoch nicht aus, nicht zuletzt, weil es produziert Neben CPUs, Chipsätzen, Netzwerkchips und Flash-Speichern wie FPGAs, LTE-Modems und AI-Beschleunigern gibt es wesentlich mehr Chips als zuvor.

Es wurde auch gesagt, dass die Produktion von 10 Nanometern besser als erwartet verläuft.

Intel sucht nach Einkaufsmöglichkeiten
Laut Bob Swan stammen rund 20 Prozent aller Intel-Chips – wie schon seit Jahren – von Lohnherstellern. Bisher war dies bei den Xeon- und Core-CPUs nicht der Fall.

Es gibt Gerüchte, dass sich dies 2020 ändern könnte: Laut Intel will Intel eine von Samsung gekaufte 14-Nanometer-CPU mit einer 10-Nanometer-GPU für die Core i-Generation “Rocket Lake” kombinieren.

Intel wollte die Willow-Cove-CPU-Kerne, die eigentlich für die Tiger-Lake-Generation entwickelt wurden, von 10 Metern auf 14 Seemeilen “verschieben”, einschließlich der AVX-512-Erweiterungen.

Oder vielleicht produziert Samsung nur billige Celerone- und Tremont-Atome, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Intel hat kürzlich das israelische Unternehmen Habana Labs übernommen. Das Bild zeigt Ihren Gaudi-Chip.
Intel hat kürzlich das israelische Unternehmen Habana Labs übernommen. Chip Gaudi für das KI-Training.
(Bild: Habana Labs)
In den letzten Jahren hat Intel mehrere auf künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen übernommen, darunter das neue Silicon Valley-Unternehmen Movidius und die israelischen Unternehmen Mobileye und Nervana. Jetzt hat Intel auch Habana Labs aus Israel hinzugefügt. Sein Gaudi-Chip soll den Nvidia Tesla V100 während des KI-Trainings getroffen haben. Aber wenn Amazon und Google ihre Chips mit künstlicher Intelligenz entwickeln, fragt man sich immer noch, wer sie von Intel kaufen soll.

Keine Panasonic-Chips mehr
In der Zwischenzeit wirft Panasonic das Handtuch in die Chipherstellung. Japanische Halbleiterhersteller haben mit der Rentabilität zu kämpfen

Click to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *